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Bargeldlos per Irisscan oder Pulsmessung bezahlen

Nach der im Sommer diesen Jahren verkündeten Abschaffung des 500-Euro-Scheins meldeten sich umgehend einige Experten zu Wort, die ein generelles Ende von Barmitteln voraussagten. Tatsächlich nimmt der bargeldlose Zahlungsverkehr zu, und weltweit besitzen die Menschen durchschnittlich 2,7 Karten, mit denen sie bezahlen können. Aber bedeutet das bereits den Abschied von Münzen und Geldscheinen? Zumindest in Deutschland, das bestätigen immer wieder Umfragen, liebt man das Bargeld und möchte darauf nicht völlig verzichten. In anderen Ländern wie Schweden oder den USA werden EC-, Maestro-, Kreditkarten & Co. viel intensiver genutzt, auch wenn es sich nur um Kleinstbeträge handelt.

Pro Jahr werden auf der Welt rund 235 Milliarden Transaktionen per Karte durchgeführt – Tendenz steigend. Um das Bezahlen sicherer zu machen und um Abläufe zu vereinfachen, werden derzeit neue Verfahren entwickelt. Sie sollen den Käufer jeweils eindeutig als Inhaber der Kreditkarte identifizieren, ohne dass eine Unterschrift geleistet oder ein Pin eingegeben werden muss. Das Kreditkartenunternehmen Mastercard beispielsweise hat die Authentifizierung per Selfie oder Fingerabdruck entwickelt. Der Benutzer benötigt dafür lediglich die entsprechende App auf dem Smartphone und die Karte. In den USA, den Niederlanden und Kanada werden diese Verfahren gerade getestet. Bis Ende nächsten Jahres soll die Technik weltweit verfügbar sein.

Science Fiction wird Realität

Doch ist dies erst der Anfang. Haben Sie den Hollywood-Blockbuster „Minority Report“ aus dem Jahr 2002 gesehen? Bei diesem 2054 angesiedelten Film spielte das Scannen der Iris eine wichtige Rolle – damals noch Science Fiction, heute Wirklichkeit. Unternehmen wie Irisguard haben bereits funktionierende Verfahren entwickelt. Dabei liest ein Scanner die Iris des Kunden ein und gleicht die Daten mittels eines Algorithmus ab. Erfolgt die Identifizierung ohne Beanstandung, kann der Kunde bezahlen oder auf der Bank Überweisungen tätigen und Geld abheben.

Ähnlich wie der Fingerabdruck oder die Iris ist auch der Herzschlag eines jeden Menschen einzigartig und individuell – und damit ebenfalls für die eindeutige Authentifizierung geeignet. In diesem Fall erstellt zunächst ein kleines Armband eine Art EKG. Dieses wird anschließend an ein Erkennungsgerät gehalten, und schon kann die Zahlung stattfinden.

Und noch eine Methode bietet sich mithilfe des menschlichen Körpers an: der Scan des Adernetzes einer Hand. Fingopay heißt dieses System. Dabei wird ein Finger in ein Lesegerät gelegt, durchleuchtet und mit dem in einer Datenbank hinterlegten Bild abgeglichen. Reine Zukunftsmusik? Mitnichten. Im Großraum London testen schon eine Fastfood-Kette, ein Nachtclub und einige Banken Fingopay in der Praxis.

Keine Innovation ist absolut fälschungssicher

Es lässt sich nicht absehen, inwieweit sich alle diese Innovationen durchsetzen oder ob noch weitere dazukommen. Mit Sicherheit aber werden sie unser Bezahlverhalten früher oder später verändern, denn sie bieten echte Vorteile. So kann man getrost die Geldbörse zuhause oder im Hotelsafe lassen, ohne befürchten zu müssen, dass man sie verliert oder gestohlen bekommt. Denn selbst das Vorzeigen der Kreditkarte ist – zumindest theoretisch – bei solchen Verfahren nicht mehr notwendig.

Allerdings: Als unwiderlegbar fälschungssicher hat sich bislang noch keine dieser neuen Bezahlmöglichkeiten erwiesen.

 

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