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Neue Konkurrenz für Airbus und Boeing

MS-21

Seit Jahrzehnten beherrscht ein mächtiges Duopol den Markt für Mittelstreckenflugzeuge, geschützt durch die enorm kapitalintensiven Entwicklungskosten: Airbus mit seiner A320-Familie und Boeing mit der 737 sind die unangefochtenen Marktführer im Segment für Standardrumpfflugzeuge.

Bisher. Denn in den letzten Wochen machten gleich zwei Jungfernflüge auf neue Konkurrenz aus dem Osten aufmerksam. Anfang Mai legte der staatliche chinesische Flugzeugbauer Comac vor: Das Fernsehen übertrug live, wie das C919 betitelte Modell vom Flughafen in Pudong nahe Schanghai zu seinem Erstflug abhob. Nach acht Jahren Entwicklungszeit soll das Flugzeug mit seinen 168 Sitzplätzen und einer Reichweite von über 4.000 Kilometern den europäischen und US-amerikanischen Herstellern im absatzstärksten Geschäftsfeld Anteile streitig machen.

Wenige Wochen später folgte dann der nächste Streich, als im sibirischen Irkutsk eine MS-21 von der Piste abhob. Das erste russische Flugzeug dieser Klasse in der Post-Sowjet-Ära flog zwar nur für 30 Minuten, stellte damit aber seine Flugtauglichkeit zweifelsfrei unter Beweis. In der MS-21 sollen bis zu 211 Passagiere Platz finden, die bis zu 6.000 Kilometer weit transportiert werden können.

Neue Angebote für enorme Nachfrage

Erste Vorbestellungen für beide Muster liegen bereits vor, diese beschränken sich bisher größtenteils auf die chinesischen und russischen Märkte. Zwar wird es noch etwa zwei bis drei Jahre dauern, bis die ersten Maschinen tatsächlich ausgeliefert werden, der Bedarf gerade in China ist jedoch enorm: Bis 2035 werden hier knapp 7.000 neue Flugzeuge benötigt.

Die Gedankenspiele gehen sogar noch weiter: Ebenfalls im Mai verständigten sich Comac und das russische Konsortium UAC, an dem der Hersteller der MS-21 beteiligt ist, darauf, gemeinsam ein Großraumflugzeug zu entwickeln, um Airbus und Boeing auch hier Konkurrenz zu machen. Bis diese Zusammenarbeit erste Ergebnisse vorweisen kann, dürfte es jedoch noch bis zu zehn Jahre dauern.

Auch westliche Firmen profitieren

Airbus und Boeing äußerten sich offiziell positiv über die neuen Mitbewerber, die die Konkurrenz belebten. Noch größer dürfte die Freude bei Zulieferern sein, denn viele Teile für die neuen Flugzeuge kommen von westlichen Herstellern. So stammen beispielsweise Triebwerke, Fahrwerksysteme oder Kommunikations- und Navigationssysteme aus den USA, Frankreich und Deutschland.

 

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