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Weniger Lärm am Himmel? So sollen Flugzeuge bald viel leiser fliegen

Flugzeuge werden in Zukunft immer leiser

Am Fliegen führt häufig kein Weg vorbei, insbesondere wenn in kurzer Zeit längere Distanzen zurückgelegt werden sollen. Allerdings ist das Fliegen mit Lärm verbunden, unter dem nicht nur die Anwohner von Flughäfen leiden, sondern der auch vielreisenden Passagieren zu schaffen machen kann. Die Folgen können Konzentrationsstörungen oder typische Stresssymptome sein, in einzelnen Fällen sogar ernsthafte Erkrankungen. Viele Fluggesellschaften begegnen dem bereits mit wirksamen Maßnahmen wie dem Einsatz von besonders modernem und leisem Fluggerät. Zudem arbeiten Forschungsinstitute an neuen Lösungen, mit deren Hilfe der Fluglärm in Zukunft noch deutlicher abnehmen soll.

Weniger Geräusche und geringerer Kraftstoffverbrauch

Bereits die Einführung von Triebwerken, die mit der so genannten Getriebefan-Technik ausgestattet sind, wird spürbare Erleichterungen bringen. Wie nun das vor kurzem abgeschlossene Forschungsprojekt „LeiLa – Der leise Luftfahrtantrieb“ feststellte, verringern die mit Getriebefans ausgestatteten „PurePower PW1000G“ Triebwerke nicht nur den Lärm, gerade auch bei Starts und Landungen, sondern senken zusätzlich den Kraftstoffverbrauch und damit den Kohlendioxidausstoß um 15 Prozent. Projektpartner waren unter anderem MTU Aero Engines, Airbus, Rolls-Royce und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Sie entwickelten die Technik der Getriebefans weiter, die erstmals in den 1980er Jahren in Avro-Jets genutzt wurde. Die neue Lösung nutzt die Vorteile des Getriebes im Zusammenspiel mit den Möglichkeiten der modernen Turbotechnologie voll aus – und wird bei Flugzeugherstellern bereits nachgefragt. Airbus offeriert das PW1000G für den A320neo, während Embraer die Technik für die zweite Generation seiner E-Jets nutzen will und der russische Hersteller Irkut künftig die MS-21 damit ausstattet. Auch Mitsubishi und Bombardier ziehen den Einsatz in Betracht. Damit sind die Möglichkeiten der LeiLa-Erkenntnisse aber noch nicht erschöpft. Auch folgende Triebwerksentwicklungen sollen von Getriebefans profitieren, beispielsweise bei den kommenden Generationen von Mittelstreckenflugzeugen – dort sogar bis spätestens Ende 2020 serienmäßig.

Von Eulen lernen

Bei einem etwas anderen Ansatz zur Verringerung der Lärmemissionen von Triebwerken schauen amerikanische Wissenschaftler der Natur über die Schulter. Ihnen dienen Eulen zum Vorbild. Diese fliegen bei der Jagd nach Beutetieren nahezu geräuschlos, was ihnen dank ihrer Flügelstruktur und der besonderen Art ihrer Befiederung gelingt. Diese einzigartigen Eigenschaften wollen die Forscher auf die Flugzeugzechnik übertragen. So könnten sich die Rotorblätter in den Triebwerken schneller drehen und gleichzeitig leiser werden sowie weniger Sprit verbrauchen.

Lärmschluckendes Innendesign von Flugzeugkabinen

Auch in der Flugzeugkabine kann es mitunter recht laut werden. Die Triebwerke tragen ebenso dazu bei wie Mitreisende, Geräusche aus der Bordküche usw. Experten suchen daher nach Wegen, die Innenausstattung lärmschluckender zu gestalten. So auch die amerikanische Firma Sekisui SPI: Sie will Materialien einsetzen, die sich am Japanpapier Washi orientieren. Ein Team der North Carolina State University denkt an eine Wabenstruktur, bei der Latex als Metamaterial dient – ein Verfahren, bei dem die Forscher den Geräuschpegel um durchschnittlich 20 Dezibel senken wollen. 3M Aerospace tüftelt an vibrationshemmenden Klebebändern im Flugzeugrumpf. Welche dieser Ideen ausreichend Potenzial besitzen, um als „Lärmschlucker“ in der Praxis eingesetzt zu werden, bleibt abzuwarten. Hoffnung auf mehr Ruhe im Flugzeug dürfen die Passagiere aber allemal haben.

 

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