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Reisebüros droht ohne PCI DSS Zertifikat Verlust von Kreditkartenakzeptanz und IATA-Nummer

LCC Vorreiter bei PCI DSS Kreditkartenzertifizierung für Reisebüros

EU Datenschutzgrundverordnung oder Pauschalreiserichtlinie – der Berg an bürokratischem Aufwand für Reisebüros wächst zunehmend. Lufthansa City Center (LCC) ist als Vorreiter in der Branche ein weiteres Mammutprojekt an-gegangen, das auf den stationären Vertrieb zukommt. Denn wer auch in Zu-kunft noch Kreditkarten als Zahlungsmittel akzeptiert, muss eine Zertifizierung gemäß PCI DSS (Payment Card Industry Data Security Standard) vorlegen. Das wird von den großen Kreditkartenbetreibern verbindlich verlangt. Ziel ist es, Missbrauch beim bargeldlosen Zahlungsverkehr einzudämmen. Insbeson-dere Reisebüros, die im Business Travel tätig sind, kommen nicht daran vor-bei, sich auf sehr hohe Anforderungen vorzubereiten und bei einem Audit-Verfahren hunderte von Fragen zu beantworten. Aber auch Leisure-Reisebüros akzeptieren Kreditkarten häufig nicht nur als Durchlaufposten für Reiseveranstalter. LCC hat sich für diese neue Herausforderung für Reisebü-ros gewappnet. Den Reisebüropartnern bleibt dadurch viel Arbeit erspart.

„Viele Reisebüros haben die Bedeutung der Zertifizierung noch nicht erkannt und sehen nur Kosten und Aufwand“, mahnt Tina Roos von LCC. „Wer aber bei der Zertifizierung nicht mitmacht, darf künftig auch bei Kreditkarten nicht mehr mitmachen“, bringt die LCC Bereichsleiterin Front & Midoffice Technologie die Problematik auf den Punkt. „Ohne Compliance-Stempel dürfen zum Beispiel über das Midoffice keine Kreditkartentransaktionen mehr durchgeführt werden. In der Konsequenz bedeutet das ein Zurück zum Beispiel zur Welt der Rechnungen und damit erhebliche Prozesserschwerungen. Das will kein Reisebüro“, so Roos.

Reisebüros, die in ihre Buchungsmasken nur Kreditkarten für Veranstalter eintragen, sind von den Regelungen nicht betroffen, solange die Kreditkarten an keiner weiteren Stelle gespeichert werden (zum Beispiel in einem CRM). Systemanbieter wie Amadeus müssen die Zertifizierung dann selbst vornehmen. Sobald im Namen des Reisebüros fakturiert wird, also mit dem Plastikkärtchen ein Serviceentgelt erhoben oder gar eigene Reiseprodukte verkauft werden, ziehen die neuen Regeln. Kreditkartenterminal oder Übertragungswege müssen unzähligen Anforderungen entsprechen. Besonders gefordert ist hingegen der Bereich Business Travel, in dem Kreditkarten viel häufiger zum Einsatz kommen. Tina Roos: „Ich habe den Kunden oft gar nicht vor mir sitzen, speichere Kreditkartendaten, buche auch mal einen Low-Cost-Flug auf der Internetseite der Airline und habe Übertragungswege zum Midoffice.“

Für die Zertifizierung werden alle Anforderungen über einen Online-Fragebogen geprüft. 329 Fragen sind dafür vorgesehen. Durch Vorarbeiten und den Einsatz eines zentralen Midoffice-Systems ist es LCC bereits gelungen, dass nur noch 79 Fragen beantwortet werden müssen – von jedem LCC Reisebürounternehmer einzeln. Nutzer der LCC Cloud müssen sogar noch weniger Fragen beantworten.

Für die Reisebüros hat LCC in Zusammenarbeit mit den Auditoren der usd AG eine 100 Seiten starke Ausfüllhilfe erstellt, aus der Schritt für Schritt hervorgeht, was zu tun ist. In dieser „PCI-Bibel“ wird detailliert erläutert, wie beispielsweise ein neuer Mitarbeiter eingeführt werden muss oder welche Anforderungen es an Passwörter gibt. Darüber hinaus gibt es eine Guideline, die auf Deutsch alle umzusetzenden Anforderungen beschreibt, bevor der Online-Fragekatalog überhaupt in Angriff genommen werden kann. Außerdem hat LCC Online-Trainings eingekauft, die jeder Reisebüromitarbeiter ab Oktober durchlaufen wird.

Bei der Umsetzung setzt LCC auf Best Practice Szenarien aus den eigenen Reihen und spielt derzeit das komplette Verfahren mit zwei Pilotbüros durch. „Trotz unserer Vorarbeit haben Reisebüros noch einige Hausaufgaben zu erledigen, aber viele trauen sich an dieses schwer bekömmliche Thema nicht richtig heran“, sagt Tina Roos. Die Alternative ist allerdings, dass die Reisebürounternehmen Kreditkartenakzeptanz oder ihre IATA-Nummer verlieren. „Der Firmendienst wäre dann definitiv tot und eine Partnerschaft mit LCC auch, weil unser Franchise-System zwingend eine IATA-Lizenz vorschreibt.“ Und damit das nicht passiert, will LCC den kompletten Prozess bis Ende des Jahres flächendeckend abgeschlossen haben und ist damit Vorreiter auf dem Reisemarkt in Deutschland.

 

Über Lufthansa City Center

Lufthansa City Center ist mit mehr als 650 Büros in etwa 90 Ländern und einem Gesamtumsatz von rund sechs Milliarden Euro das weltweit größte unabhängige Franchise-System im Reisebüromarkt. Etwa die Hälfte des Umsatzes wird jeweils im Geschäftsreiseverkehr und in der Touristik erzielt. Zur Kette von inhabergeführten Reisebüros mittlerer Größe gehören allein in Deutschland 300 Büros mit über 2.500 Mitarbeitern. Weltweit beschäftigt das Reisebüronetzwerk etwa 5.600 Mitarbeiter.

Weitere Informationen finden Sie unter www.LCC.de und www.LCC-Businesstravel.de.


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